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niemand weiß: Schritt für Schritt bist du bei mir, jede Nacht und jeden Tag. Manchmal gebe ich dir einen Kuss, obwohl ich dich nicht mag. Wenn ich mal allein sein will, lässt du mich nicht in Ruh und ich hör dir nicht zu, wenn du mir was zu sagen hast, was mir nicht passt. Du schiebst mich weg. Ich wollte dich umarmen. Ausgerechnet meiner musstest du dich ja erbarmen. So bist du eben. Du willst mich leiden sehen und ich werde nie verstehen, welchen Sinn du eigentlich hast. Für mich bist du ein Knast. Du lachst mich aus und ich muss bitter weinen. Keine Freude mehr, auch wenn drei Sonnen scheinen. Kannst du mich nicht erlösen, mich von dir befreien. Ich würde dir auch verzeihen. Sicher muss ich selber gehen, mich dich mir nehmen.
© Felix Rothe, Schönbach, 2003
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