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für einen Freund: Dich kenn’ ich schon lange, weiß genau, wann du dich wie fühlst. Das sehe ich an deinem Gesicht und an der Art, wie du dich gibst. Ich weiß, was dir weh tut und ich weiß, was dir nicht passt und alle deine Feinde sind auch mir verhasst. In heiklen Situationen stehst du sofort neben mir. Dasselbe tue ich für dich, dann sind wir also schon 4. Bei dir kann ich bleiben, weiß ich mal nicht wohin. Diskussionen, bis in den Morgen, über das Leben, über des Lebens Sinn. Woher? Warum? Wohin? Haben uns viel zu sagen oder spielen „Um-die-Wette-leise-sein“. Wir geben uns Kraft nicht zu verzagen, ist die Hoffnung auch noch so klein. Auch wenn du nicht da bist, ich trage dich trotzdem bei mir und mit diesem Lied rufe ich nach dir.
© Felix Rothe, Schönbach, 2006
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